In Deutschland wurden wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges die statistischen Verfahren der Stichproben- und Hypothesentheorie mathematisch bewiesen und somit die Grundlagen der modernen Meinungsforschung wissenschaftlich anerkannt und etabliert. Heute werden jährlich mehrere Milliarden Euro in die Meinungsforschung investiert, um wirtschaftliche und politische Entscheidungen erfolgreich und sachgerecht zu treffen. Dieser beachtliche Wachstumsmarkt zieht freilich viele selbsternannte »Meinungsforscher« an, die mit dem »nötigen Gespür für Zahlen« und etwas Computerpraxis ihr Unwesen treiben.
Seriöse Meinungsforschung ist die (oft schwierige) Umsetzung komplizierter, mathematisch-statistischer Verfahren zur wirtschaftlichen Gewinnung »repräsentativer Querschnitte«. Die praktischen Schwierigkeiten beginnen bei oft fehlender exakter Abgrenzung der Grundgesamtheit und ziehen sich über die Verfassung messungsrelevanter Fragen, die Entwicklung des besten Modells zu Stichprobendesign und Befragungstechnik bis zur lückenlosen Auswertung. Dem naiven Praktiker sind die meisten Probleme nicht annähernd bewusst, sein Projekt ist auf gut Glück, dem scheinbaren Zufall, ausgelegt. Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die die Unbrauchbarkeit unbedarfter Hauruck-Untersuchungen deutlich belegen.
Wir bemühen uns auch bei kleinen Projekten innerhalb des jeweiligen Budgetrahmens um qualitativ bestmögliche Lösungen. Beispiel Internet: Interaktive Kommunikation ist unverzichtbarer Teil eines erfolgreichen Webprojekts. Öffnen Sie auf Ihrer Seite mit unserer Hilfe ein Fenster zu Ihrem Forum, und wir filtern aus dem Datengewirr unverzichtbare Informationen heraus - einfach, effektiv und schnell!
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Demoskopie: Signale der Gesellschaft empfangen und verstehen
(Methodenbeispiel, re.: Faktorladungen und Objektrepräsentation
in einem 2-dimensionalen Faktorenraum nach Orthogonalrotation)
Ein paar Beispielskizzen
Industrie: Eine Herstellerin von Convenience-Produkten für den gehobenen Restaurantbedarf beauftragt Statistiknet regelmäßig mit der Ausarbeitung eines gebündelten Kunden-Feedbacks. Die optimale Stichprobengröße liegt hier bei knapp 3%. Die Befragung der ChefköchInnen erfolgt telefonisch. Ihr wichtigster Nebeneffekt: Sie signalisiert überzeugend die besonderen Anstrengungen unserer Auftraggeberin zur unermüdlichen Steigerung der Produktqualität und festigt nachhaltig die Kundenbindung. Unsere turnusgemäße Auswertung der unabhängigen Fachurteile entwickelt sich zum wichtigsten Maßstab für neues Produktdesign, bestes Fertigungskonzept und höchste Verarbeitungsqualität.
Brauerei: Ein regionaler Bierbrauer möchte seine Marktanteile bei der lukrativen Hauszustellung deutlich vergrößern und verteilt in den neuen Zielgebieten Produktproben. Die Verarbeitung unserer nachgeschalteten Befragung beflügelt seine Marketingabteilung, bringt wichtige marktstrategische Eckdaten zum Wettbewerbsvergleich und hilft, geplante Nachfolgeaktionen besser zu fokussieren.
Handel: Buchhändler Konrad P. präsentiert mit wechselndem Erfolg ausgewählte Neuerscheinungen im Internet. Kundenzitat: »Während mir meine Ladenkunden bestens vertraut sind, fehlen im Onlinegeschäft wichtige Beziehungsinformationen.« Unsere Onlineerhebung gleicht dieses inhärente Manko aus, sie erhöht Funktion und Attraktivität seiner Webpräsenz und führt schließlich zur Umsatzstabilisierung mit signifikant steigender Tendenz.
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Statistiknet-Umfrageforschung, wenn Stimmen und nicht Stimmung zählen
Weitere Beispiele
Tourismus: Zur Erhöhung der Effizienz aufwendiger Direktmarketing-Aktionen eines österreichischen Tophotels führen wir im Rahmen einer CRM-Analyse eine schriftliche Gästebefragung durch, die auf einer randomisierten Stichprobe basiert und zur wichtigsten Datenquelle bei Erstellung des zugrunde gelegten Segmentierungsmodells wird. Statistiknet verdreifacht die durchschnittliche Wirkungskraft neuer Aktionen und erstellt einen interessanten Prüfbericht mit beachtlichen Überraschungen zu Service und Angebot aller Einrichtungen.
Gewerbe: Der Stellenwert der Kundenzufriedenheit kann heute nicht hoch genug eingeschätzt werden. Friseurmeister Maximilian T. hat das schon während seiner Ausbildungszeit verinnerlicht. Mehrfache Messungen in seinen Filialen zeigen aufs deutlichste: Unser begleitender Controlling-Support und die vom Auftraggeber konsequent verfolgte Umsetzung unserer objektivierten Korrekturempfehlungen sichern langfristig erfreuliche Steigerungen in Qualität, Image und Umsatz.
Politik: »Angefangen hat alles mit einer kleinen Mitgliederbefragung«, erinnert sich Fraktionschef Jürgen S. und fügt anerkennend hinzu: »Längst ist Ihre Tätigkeit nicht nur bei Wahlen unentbehrlich geworden.« Und in der Tat unterstützen wir seine Ratsfraktion unter anderem in wichtigen Sachentscheidungen, die auf Fakten und Zahlen zu Bürgermeinung, demographischer Entwicklung oder lokalen wirtschaftlichen Prognosen und Erwartungen beruhen.
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